Univ.-Prof. Dr. Christian Koller

030436 Seminar aus Zivilverfahrensrecht: Aktuelle zivilverfahrensrechtliche Reformen

(für DiplomandInnen)

 

2 Stunde(n), 4 ECTS-Punke

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Unterrichtssprache: Deutsch

Blockveranstaltung

Beschränkte Teilnehmerzahl: maximal 20 TeilnehmerInnen

Seminartermin: Dezember 2021 oder Januar 2022

Ort: Wien

Vorbesprechung: Di, 12.10.2021, 14.00 - 15.00 Uhr, Juridicum SEM 31

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich von 13.09. (00:01) bis 06.10.2021 (23:59) via u:space.

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die rege Tätigkeit des Gesetzgebers hat zu zahlreichen Reformen in sämtlichen Bereichen des Zivilverfahrensrechts geführt. Dazu zählt etwa der die Gesamtreform des Exekutionsrechts, die Schaffung einer neuen Restrukturierungsordnung („ReO“) und jüngst der Vorschlag für eine Zivilverfahrensnovelle 2021. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, die selbständige wissenschaftliche Analyse und Präsentation von Rechtsproblemen zu erlernen. Den Untersuchungsgegenstand bilden dabei zum einen Fragen, die sich im Lichte der umfassenden Reformen stellen, zum anderen aktuelle Rechtsprobleme, die sich in Judikatur und Lehre entwickelt haben.

Thematische Schwerpunkte des Seminars:

  • Aktuelle Entwicklungen in der Digitalisierung des Zivilverfahrensrecht durch die ZVN 2021
  • Gesamtreform des Exekutionsverfahrens – Effizienzsteigerung und neue Strukturen
  • Neue Wege der Unternehmensrestrukturierung in Österreich

In der Vorbesprechung am 12.10.2021 werden Themenvorschläge zur Verfügung gestellt; es können aber auch eigenständige Vorschläge der Studierenden berücksichtigt werden. Die Studierenden recherchieren und arbeiten ihr Thema anschließend selbständig aus. Die Ergebnisse werden beim Blockseminar, welches im Dezember 2021 oder Jänner 2022 stattfindet, in Form eines 15-minütigen mündlichen Referats präsentiert, an das eine Diskussion anschließt. Die Abgabe der Diplomandenseminararbeit erfolgt bis Ende des Semesters.

Ziele: Vertiefung methodischer Kenntnisse; Entwicklung kritischen Denkens; Stärkung der Fähigkeit zu mündlicher Präsentation und schriftlicher Bearbeitung komplexer juristischer Fragestellungen.

Methode: Interaktiv und sokratisch in Form schriftlicher Ausarbeitung, mündlicher Präsentation und gemeinsamer Diskussion der Themen.

Die Vorbesprechung mit Themenvergabe findet am 12.10.2021 statt. Die Präsentationen werden geblockt im Dezember 2021 oder Jänner 2022 stattfinden.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Alle Beiträge werden bewertet, alle Hilfsmittel sind erlaubt.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

—   Seminararbeit von ca. 20-25 Seiten (falls die Arbeit als Diplomarbeitsseminararbeit eingereicht werden soll: mind. 50.000 Zeichen, exkl. Inhaltsverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis und Literaturverzeichnis)

—   Kurzreferat von 15-20 Minuten (mit Handout oder Folien), anschließend Diskussion

—   Anwesenheit während des gesamten Seminars

—   Abgabe der Endfassung der Seminararbeit bis Ende des Semesters

In die Seminarnote fließen mündliche (Referat, Mitarbeit) und schriftliche Leistungen (Handout, Folien) ein. Die Diplomandenseminararbeitsnote bewertet nur die schriftliche Seminararbeit.

 

Prüfungsstoff

Eine Prüfung über den Stoff ist im Rahmen eines Seminars nicht vorgesehen.

 

Literatur

Die für das Thema jeweils wesentliche Literatur wird im Rahmen der eigenverantwortlichen Recherche erarbeitet.

 

Anmeldung und Abmeldung

Angemeldete Studierende, die in der ersten Lehrveranstaltungseinheit ohne Angabe eines wichtigen Grundes nicht erschienen sind, werden von der Lehrveranstaltung abgemeldet. Es besteht Anwesenheitspflicht während des gesamten Seminars.