Ass.-Prof. Dr. Ulrike Frauenberger-Pfeiler

 

030749 UE Übung aus Zivilverfahrensrecht

 

2 Stunde(n), 4 ECTS-Punkte

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Unterrichtssprache: Deutsch

Beschränkte Teilnehmerzahl: max. 100 TeilnehmerInnen

Anmeldung: ausschließlich unter U:space

Die Übung findet ONLINE über Moodle statt.

Zeit: Do, 16.30 - 18:00 Uhr

Beginn: 08.10.2020

Klausuren

Klausur: 07.01.2020

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Gegenstand der LV sind die Darstellung, Erörterung und Anwendung der prüfungsrelevanten Schwerpunkte des Zivilverfahrensrechts. Grundlage dafür sind ausgewählte, bedeutsame und/oder aktuelle Fälle der Rechtspraxis, die im Vorhinein bekannt gegeben werden. Dazu wird angegeben, welche Stoffgebiete zur Lösung des Falles zu erarbeiten sind. Darüber hinaus wird auf Spezialliteratur hingewiesen. Dadurch bietet die Pflichtübung allen TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich auf diese Übung effizient vorzubereiten, auch wenn Sie in dieses Fach noch nicht eingehend eingearbeitet sind.

Für die zweite Semesterhälfte ist ein Gerichtsbesuch in Wien geplant. Die verhandelten Fälle werden in der Übung nachbereitet. Dies gilt freilich nur insoweit, als dies aufgrund der jeweils aktuellen Pandemie-bedingten gesellschaftlichen Lage möglich ist.

Die Vorbereitung bringt einen mehrfachen Nutzen: Ihnen als TeilnehmerIn ist es nicht nur möglich, Ihr Wissen über den Stoff zu vertiefen und auftretende Unklarheiten durch Fragestellung in der Übung zu beseitigen, sondern es wird auch ein erhöhter Lerneffekt durch Wiederholung und Anwendung des Gelernten erzielt. Streitfragen können sachkundig diskutiert und aus allen Blickwinkeln beleuchtet werden.

Thematische Schwerpunkte sind das Erkenntnisverfahren (JN, ZPO, AußStrG) und das Exekutionsverfahren (EO). Insbesondere werden erörtert: Zulässigkeit des Rechtswegs, Inländische Gerichtsbarkeit, Internationale Zuständigkeit, Zuständigkeit, Parteilehre, Klage, Streitgegenstand, erstinstanzliche Verfahren, Beweisrecht, Urteilslehre, Rechtsmittelrecht, Rechtsmittelklagen, allgemeiner Teil des Exekutionsverfahrens und die Fahrnis- bzw die Forderungsexekution.

Die Abmeldung von der Übung ist bis zum 30.10.2020 per E-Mail an elisabeth.schweiger@univie.ac.at möglich. Erfolgt bis zu diesem Termin keine Abmeldung werden Sie beurteilt!

Nachträgliche Aufnahme nach Rücksprache in der ersten Stunde!

Die näheren Angaben zur Übung finden Sie auf Moodle!

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

1 Klausurarbeit/Test, Hausarbeit (ca 10 Seiten), "Mini-Probe-Modulprüfung" oder 3 schriftliche Ausarbeitungen zu den Fällen (jeweils 3-5 Seiten); mündliche Mitarbeit. Es können alle Teilleistungen absolviert werden. Zu Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab vgl sogl.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Der Anspruch auf ein Übungszeugnis besteht bei positiver Beurteilung einer Teilleistung (entweder der Klausur/Test, der schriftlichen Erörterung des Gerichtsbesuches, einer Hausarbeit, den Fallausarbeitungen oder einer "Mini-Probe-Modulprüfung"). Wenn Sie an allen Leistungsnachweisen teilnehmen, bildet die beste Beurteilung die Grundlage für die Note. Mit mündlicher Mitarbeit können Sie Ihre Note verbessern.

Näheres zum Beurteilungsmaßstab finden Sie auf Moodle.

Prüfungsstoff

Der in der Übung bearbeitete Unterrichtsstoff.

Literatur

Kodek/Mayr, Zivilprozessrecht (4.Auflage 2018); Rechberger/Simotta, Zivilprozessrecht (9. Auflage 2017). Nähere Angaben zur Vorbereitung werden auf Moodle zur Verfügung gestellt.