Univ.-Prof. Dr. Christian Koller

 gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Erik Hödl

030436 KU Kurs Unternehmenssanierung (anrechenbar als Wahlfach)

2 Stunde(n), 3 ECTS-Punke

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Unterrichtssprache: Deutsch

Blockveranstaltung

Beschränkte Teilnehmerzahl: maximal 12 TeilnehmerInnen

Voraussichtliche Termine, Zeit, Ort:

1. Einheit: 29.11.2018, 9:00-14:00 Uhr                       
2. Einheit: 13.12.2018, 9:00-14:00 Uhr                          
3. Einheit: 10.01.2018, 9:00-14:00 Uhr                        

Vorbesprechung: 11.10.2018, 9:00 Uhr

 

 

Anmeldung

Ab sofort an: doris.ruzic@univie.ac.at    

Ende der Anmeldefrist:09.10.2018

 

Ziele und Inhalte der Lehrveranstaltung

Im Fokus der Lehrveranstaltung stehen Rechtsfragen der Unternehmenssanierung, und zwar vom Eintritt der Krisensituation im Unternehmen über Sanierungsversuche bis hin zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Die Aufarbeitung dieser Rechtsfragen erfolgt zum einen durch das eigenständige Verfassen von Seminararbeiten durch die Studierenden, zum anderen durch Verhandlungen der Studierenden in Gruppen im Rahmen einer Case Study.

Die Rechtsfragen ergeben sich im Wesentlichen aus grundlegenden Rechtsproblemen, mit denen sich Judikatur und Lehre auseinandersetzen oder die sich aus Anlass von Gesetzesänderungen ergeben.

Die Case Study basiert auf Restrukturierungs- und Sanierungsszenarien aus der Praxis. Die Studierenden übernehmen dabei die Rolle einzelner Akteure, die regelmäßig an einer Unternehmenssanierung beteiligt sind.

Ziel der Lehrveranstaltung ist es zum einen, durch das Verfassen und die Präsentation einer Seminararbeit die selbständige wissenschaftliche Analyse und Präsentation von Rechtsproblemen zu erlernen; zum anderen soll den Studierenden durch die Verhandlungssituationen ein vertiefender Praxiseinblick in Unternehmenssanierungen gegeben werden.

 

Ablauf der Lehrveranstaltung

In der Vorbesprechung werden die Themen der Referate erörtert und an die Studierenden vergeben. Die Themen sind weitgehend mit der Case Study abgestimmt, eigenständige Vorschläge der Studierenden sind aber sehr willkommen. Darüber hinaus werden in der Vorbesprechung die Case Study und der nähere Ablauf der Veranstaltung erläutert. Für die weiteren Einheiten ist es die Aufgabe der Studierenden, Judikatur und Literatur zu den jeweiligen Themen der Referate eigenständig zu recherchieren und eine Präsentation der wesentlichen Ergebnisse vorzubereiten. Weiters wird eine schriftliche Ausarbeitung des Referats verlangt sowie eine regelmäßige intensive Vorbereitung und Auseinandersetzung mit den Themen der KollegInnen, um bei den Präsentationen fundiert diskutieren zu können.
Diese Vorbereitung dient gleichzeitig der Vorbereitung der Verhandlungen im Rahmen der Case Study. Diese Verhandlungen finden im Rahmen der einzelnen Einheiten statt. Für die zielgerichtete Vorbereitung der Verhandlungen werden den Studierenden zudem weiterführende Literaturangaben zur Verfügung gestellt.

 

Beurteilungskriterien

Mindestanforderung für die positive Beurteilung sind die schriftlichen Ausarbeitungen, Vorbereitungen auf die Diskussionen und die gelungene Präsentation der Ergebnisse in Form eines Referats im Rahmen der Lehrveranstaltung sowie die Teilnahme an den sich aus der Case Study ergebenden Verhandlungsmodulen. Das Seminar ist sehr interaktiv ausgestaltet. Von den Studentinnen und Studenten wird daher auch eine aktive Teilnahme an den Verhandlungsmodulen und eine entsprechende Vorbereitung erwartet. Die mündlichen und schriftlichen Teilleistungen werden eigenständig bewertet.

 

Teilnahmepflicht

Der Erwerb eines Zeugnisses setzt Anwesenheit an allen Seminartagen voraus.